TSV Übersee zeigt Moral beim Tabellenführer HT München
In der Bezirksoberliga gastierte der TSV Übersee bei der Regionalliga-Reserve des HT München. Nach dem bitteren Punktverlust im Hinspiel reiste die Mannschaft um Trainer Brunner dennoch mit einem positiven Gefühl in die Landeshauptstadt – und zeigte vor allem kämpferisch eine starke Leistung.
Übersee erwischte einen furiosen Start in die Partie und setzte sich schnell mit 6:1 ab. Die Gäste vom Chiemsee präsentierten sich in der Anfangsphase konzentriert, spielfreudig und treffsicher. Doch die Heimmannschaft fand zunehmend besser in der Defensive Zugriff und erspielte sich auch offensiv immer mehr Lösungen. Mitte der ersten Halbzeit fiel schließlich der 8:8-Ausgleich, was auf Überseer Seite einen kleinen Bruch im Spiel zur Folge hatte.
Diese Schwächephase nutzte der HT München gnadenlos aus. Mit hohem Tempo und konsequenter Chancenverwertung zog der Tabellenführer davon und erspielte sich bis zur Pause einen deutlichen Vorsprung. Übersee geriet zunehmend unter Druck und musste einem klaren Rückstand hinterherlaufen.
Doch die Gäste ließen sich nicht hängen. In der zweiten Halbzeit bewies das Team Moral und kämpfte sich noch einmal heran. Zeitweise konnte der Rückstand auf vier Treffer verkürzt werden, ehe sich die individuelle Klasse und die Tiefe im Kader der Münchner letztlich durchsetzen. Am Ende stand dennoch eine deutliche 39:31-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Trotz des Ergebnisses zieht Übersee viele positive Aspekte aus der Partie. Vor allem die starke Anfangsphase und die geschlossene Mannschaftsleistung nach der Pause machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Ein großer Dank gilt den zahlreichen mitgereisten Fans, die das Auswärtsspiel phasenweise zu einem Heimspiel machten. Mit dieser Unterstützung im Rücken blickt der TSV Übersee optimistisch auf das nächste Heimspiel gegen Schwabing am kommenden Samstag um 19:30 Uhr und hofft erneut auf tatkräftige Unterstützung von den Rängen.
Für Übersee spielten und trafen: Lukas Huber (Tor), Simon Swiatkowski (Tor), Lorenz Grandauer (9), Florian Höllmüller (8), Martin Krutzenbichler (6), Moritz Angerer (5), Noah Dörtbudak (1), Laurin Huber (1), Josef Sichler (1), Valentin Haßlberger, Lukas Größ, Jakob Hofmann, Gerhard Raffke und Maximilian Hilz.