TSV Übersee unterliegt Allach II nach starkem Kampf
Der TSV Übersee zeigte am Wochenende vor heimischer Kulisse eine engagierte und über weite Strecken starke Leistung, musste sich am Ende jedoch dem TSV München-Allach II mit 29:32 geschlagen geben.
Angetrieben von einer lautstarken Heimkulisse startete Übersee hervorragend in die Partie. Die Gastgeber fanden schnell ihren Rhythmus, spielten druckvoll nach vorne und lagen früh mit drei Toren in Führung. Bis zur 20. Minute präsentierte sich die Überseer Offensive äußerst effektiv. Danach jedoch fand die junge, athletische Mannschaft aus München besser ins Spiel und bekam vor allem in der Abwehr zunehmend Zugriff. Schritt für Schritt kämpfte sich Allach heran und drehte das Ergebnis, sodass es mit einer 13:15-Führung für die Gäste in die Halbzeitpause ging.
Nach dem Seitenwechsel kam Übersee zunächst nicht mit der nötigen Energie aus der Kabine, wodurch Allach seinen Vorsprung bis zur 45. Minute behaupten konnte. Erst dann steigerten sich die Gastgeber erneut: Die Offensive wurde wieder zielstrebiger und in der 40. Minute gelang der verdiente Ausgleich. Auch die Abwehr arbeitete nun wieder stark und stellte die Aufstiegsaspiranten aus München immer wieder vor Probleme.
Doch die Gäste zeigten ihre Klasse und fanden durch ihre wurf- und spielstarken Akteure immer wieder Lösungen. Der kurzzeitige Ausgleich blieb daher nur ein Aufbäumen: Allach erhöhte in der Schlussphase die Intensität, spielte aggressiv in der Abwehr und nutzte vorne seine Chancen konsequenter. Übersee hingegen ließ in dieser Phase einige klare Möglichkeiten ungenutzt, was letztlich den Ausschlag gab. Am Ende setzte sich Allach mit 29:32 durch.
Trotz der Niederlage konnte Übersee erhobenen Hauptes vom Feld gehen. Die Mannschaft zeigte im Vergleich zur Vorwoche, besonders in der Defensive, eine klare Leistungssteigerung und lieferte den favorisierten Gästen einen harten Kampf. Mit dieser kämpferischen Einstellung blickt das Team optimistisch auf die kommenden Spiele.
Für Übersee spielten und trafen: Lukas Huber (Tor), Bernhard Reichl (Tor), Florian Höllmüller (11), Lorenz Grandauer (4), Andreas Reichl (3), Jakob Hofmann (3), Martin Krutzenbichler (2), Gerhard Raffke (2), Moritz Angerer (2), Matthias Ladner (1), Josef Sichler (1), Florian Laufenböck, Valentin Haßlberger, Christoph Höllmüller und Laurin Huber.